Geoästhetik (german)

Die reinsten Urkräfte neben den ursprünglichen Elementen sind die des Honigs als auch diejenigen des Salzes. Beides in kristalliner Form stellt das kosmische Wesen in einem mineralogischen Kontext dar, einem Tetraeder, oder anderen geoästhetischen Figuren. Die Exoterik ist es diesmal, die den Weg zur Essenz weist, zum Ursprung der bathyschen Schwingungen, die aus der Innenerde pulsieren und wummern, ganz in der Perfektion des Weltenklangs, dessen Frequenz noch kein Mensch in der Lage war jemals zu ermessen.

Die beiden Urkräfte des vegetativen Systems sind verantwortlich in ihrem ganzen Wesen, als auch in ihrem unwirklichen Wesen, dessen Sinn einer neuen moralischen Ästhetik entspringt – der kristallisierten Weltanschauung, einer mikroskopischen Leere, welche durch zwei Geschmacksfarben erfüllt werden muss, der Sonne und der Erde. Nun ist die Erde den vulkanischen, den magmatischen Gewölbeschichten, der Urmutter, hauptsächlich silikatischer Natur. Geoästhetisch bedeutet dies, Salz als Schweiß der Schöpfung, salzig sind die Küsse der feuchten Erde, der Seen, der trockenen, heißen Sommerluft und auch das Feuer würde salzig sein, könnte man es auch nur schmecken. Salz als Lebenssinn und Zellenträger, Tränenquelle.

Eine erdmenschliche Grundsubstanz und weißes, monolithisches Blut. Dagegen steht das Sonnenwesen des Honigs, auch in kristalliner Form ein Spiegel der Sonne, mikrokosmisch also ist die Sonne so in einem Honigmolekül, polar eingefangen. Nicht zuletzt auch deswegen, weil die Geburt und Entwicklung einer Biene ebenso lange dauert wie die Umdrehung der Sonnenachse, in 21 Tagen also.

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